Hunde-Senioren

Was ist bei der Ernährung älterer Hunde zu beachten?

Hunde-Senioren haben besondere Ansprüche an die Ernährung und Haltung, denn auch die Organe und der Stoffwechsel sind in die Jahre gekommen.

Dicker alter Hund mit grauer Schnauze

Genau wie die Sinnesorgane können auch die inneren Organe in ihrer Funktion nachlassen und es kann zu vielen unangenehmen Symptomen kommen (Durchfall, Verstopfung, Übergewicht, Untergewicht, Entzündungen, Unverträglichkeiten etc.)

Hunde-Bild mit aufgelisteten möglichen Hunde-Krankheiten im Seniorenalter

Selbst die beim Hund so wunderbar ausgeprägte Nase kann nicht mehr so effizient sein und so kommt es teilweise zu schlechterer Futteraufnahme, weil der Hund die Nahrung nicht mehr richtig wahrnimmt. Ein Erhitzen des Futters bringt da sehr viel, da Aromen dadurch besser ihren Geruch entfalten.

Insgesamt sollte man es der Verdauung so leicht wie möglich machen:

• Kleinere Portionen belasten weniger als große
• Nasses Futter ist leichter verdaulich als Trockenfutter
• Muskel- und Organfleisch ist leichter verdaulich als bindegewebsreiche Nebenprodukte wie Pansen, Lunge, Euter, Schlund
• Stückiges Fleisch ist leichter verdaulich als gewolftes
• Gekochtes ist besser verdaulich als Rohes

Im Stoffwechsel entstehen ganz physiologisch Säuren und freie Radikale, welche durch Vitamine, Mineralien, Aminosäuren, Fette, sekundäre Pflanzenstoffe und körpereigene Enzyme unschädlich gemacht werden.
Bei Erkrankungen entstehen mehr Säuren und freie Radikale, so dass sich die Aussage „Krank macht sauer und sauer macht krank“ zu einem Teufelskreislauf entwickeln kann.
Entgegenwirken kann man dieser Situation mit sinnvollen Nahrungsergänzungen. Auch wenn der Hund sich Vitamin C selbst synthetisieren kann, ist eine Zugabe im Seniorenalter, zum Beispiel mit Hilfe von Hagebutten, sehr hilfreich.

Alter blinder "Kleiner Münsterländer"

Es lohnt sich auf alle Fälle, sich für den in die Jahre gekommenen Hund einen Fütterungsplan vom Tierernährungsberater erstellen zu lassen. Die Kosten dafür betragen zwischen 80 und 120 Euro. Gut und bedarfsgerecht ernährt, können Erkrankungen in ihrer Entstehung aufgehalten oder sogar verbessert werden.

Auf meiner Website finden Sie unter Links ausgebildete Ernährungsberater, die Ihnen behilflich sein können.

In meiner

„Ausbildung zum Hundeernährungsberater“

können Sie dieses natürlich auch selbst erlernen.

Sie möchten zu Hause an Ihrem PC an der Ausbildung teilnehmen?

Ein Einführungswebinar zur Ausbildung findet am 27.08.2018 um 17 Uhr statt: https://tierernaehrungsberater.edudip.com/w/297174

Die Abend-Ausbildung beginnt Online am 18.09.2018, 19 Uhr

Sie möchten es lieber live und kompakt?

Dann haben Sie in diesem Jahr noch Gelegenheit zur Teilnahme an einem Seminar
im September in der Schweiz (08. – 16.09.18),
im Oktober in Bad Kissingen (29.09. – 03.10.18) und
im November in Saarbrücken (10. – 14.11.18)

In 2019 wird es keine Live-Veranstaltungen mit mir geben.